Homberg/Efze
Grüne fordern schnellstmögliche Aufklärung über Kontrollen
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert schnellstmögliche Aufklärung darüber, wie das
Unternehmen, in dem der Giftunfall stattfand und andere Logistikunternehmen durch die zuständigen
Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Arbeitssicherheit, der Gefahrstoffverordnung und der Anlagensicherheit
kontrolliert werden.
Insbesondere die Frage wie die Arbeitssicherheit, die Überwachung der Gefahrstoffverordnung sowie die Einhaltung der Störfallverordnung in diesem konkreten Fall in Homberg in der Vergangenheit gewährleistet wurde, sollte schnellstens geklärt werden.
Minister Grüttner wurde daher aufgefordert, schnell und umfassend die Rolle der Aufsichtsbehörden im vorgenannten Fall zu klären und die Konsequenzen für die Sicherstellung der Arbeitssicherheit und den Schutz der Bevölkerung darzulegen.“
DIE GRÜNEN behalten sich vor, die Gefährdung von Beschäftigten und Nothelfern parlamentarisch aufzugreifen.
Im Rahmen der Vermarktung des gemeinsamen Gewerbegebiets Gudensberg/Niedenstein
werden/wurden Logistikbetriebe angesiedelt.
Weiterhin wurde wurde der Magistrat von Niedenstein von der Fraktion der Grünen gebeten sich zu Fragen im Rahmen der Vermarktung des gemeinsamen Gewerbegebiets Gudensberg/Niedenstein zu äußern.
im Rahmen der Vermarktung des gemeinsamen Gewerbegebiets Gudensberg/Niedenstein
1. Welche Gefahrgüter werden
von den angesiedelten Logistikunternehmen umgeschlagen?
2. Welche Vorkehrungen werden ergriffen, um Unfälle wie in Homberg/Efze zu verhindern?
3. Werden Kontrollen durchgeführt?
4. Welche Maßnahmen wurden getroffen, um das Risiko eines Unfalls zu
minimieren?
5. Werden die Mitarbeiter und die Einsatzkräfte entsprechend geschult?
6. Werden die Gebäude gesichert?
7. Welche Konsequenzen werden aus dem Chemieunfall für die Vermarktung der
Gewerbeflächen gezogen?
Die Kommunen Niedenstein und Gudensberg vermarkten gemeinsam ein Gewerbegebiet.
Bei der Ansiedlung von Logistikunternehmen wird die Region bevorzugt angeboten.
Der Chemieunfall zeigt, dass hier ein Risiko für die Bevölkerung bestehen kann. Die
Bevölkerung sollte daher umfassend informiert werden. Man möchte daher wissen, ob und
wenn ja, welche Gefahrgüter umgeschlagen werden und welche Vorkehrungen ergriffen
werden, um derartige Unfälle zu verhindern.



Jens
22. Februar 2011
am 22.02.2011 in der Presse.
Laut Aussage der Logitsik Firma in Homberg, dürfen diese alles umschlagen was mit Logistik zu tun hat!! Dann haben die bestimmt auch noch Atommüll zwischen den anderen Giftfässern…
Grabczynski
23. Februar 2011
Siehe auch aktuelles Interview mit Vizelandrat Winfried Becker
http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/fritzlar/stinksauer-nach-ctl-kritik-1135745.html