Eröffnung der Festwoche Hans Staden in Homberg/Efze

Homberg.  Zur Eröffnung der Hans Staden Festwoche auf dem Marktplatz ließ es sich der SPD Landesvorsitzende Hessens Thorsten Schäfer-Gümbel, ebenso wie der Bundestagsabgeordnete Edgar Franke nicht nehmen zwischen ihren eng gesteckten Terminen gemeinsam mit Hombergs Bürgermeisterkandidat Stefan Markus Giebel einen Rundgang durch die Kernstadt zu machen. Musikalisch begleitet wurde der Auftakt mit dem Auftritt der THS-Big Band „Störlampe“ unter der Leitung von Bernd Herbold.
Bei dem Stadtrundgang zeigte sich Schäfer-Gümbel beeindruckt und begeistert von der historischen Altstadt mit ihren Fachwerkbauten. 
Doch nicht nur Hans Staden und die Fachwerkhäuser standen auf dem Programm. So hatte der SPD Landesvorsitzende viele gute Ratschläge und Tipps für den SPD-Kandidaten Giebel im Gepäck. Giebel betonte immer wieder im Laufe des Gesprächs, wie wichtig es für die Kreisstadt sei auf Landes-, Bundes-, und Europaebene Netzwerke zu etablieren und die daraus entstehenden Synergieeffekte zu nutzen. Nur so könne für Homberg und seine Bürger trotz Schutzschirm etwas erreicht werden.
Edgar Franke, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Bundestages, sicherte schon bei einem letzten Treffen seine volle Unterstützung zu.
Franke konstatierte, dass die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung Hombergs angesichts des fehlenden Krankenhauses durch  „Medizinische Gesundheits,- und Versorgungszentren“ ein solcher Synergieeffekt sein könne und sicherte zu, diese Pläne aktiv mitzugestalten.
Stefan Markus Giebel sieht dies als einen großen Gewinn für Homberg und seine Bürger. Die Möglichkeiten seien durch den Schutzschirm schon genug geschrumpft und man müsse schnellstens daraufhin arbeiten, solche Möglichkeiten Realität werden zu lassen. (adg)
SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel
SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel
Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel
Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel
Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel
Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel
v.l. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel, Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag Edgar Franke
v.l. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel, Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag Edgar Franke
v.l. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel, Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag Edgar Franke
v.l. Erster Kreisbeigeordneter Winfried Becker, SPD Landesvorsitzende von Hessen Thorsten Schäfer Gümbel, Bürgermeisterkandidat Stefan M. Giebel und der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag Edgar Franke
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Landesverband würdigt schweinheilige Terrorsau und weitere Aktionen der Kasseler PIRATEN

Der Kasseler Kreisverband ist am Sonntag auf dem Landesparteitag der Piratenpartei Hessen in Rüsselsheim [1] für vorbildliche bunte und kreative politische Aktionen auf zahlreichen Veranstaltungen ausgezeichnet worden.

(Fotograf Tobias M. Eckrich)

Der Landesverband bedankte sich damit unter anderem für den Beitrag auf der Großdemonstration „Freiheit statt Angst“ am 10. September 2011 in Berlin. Die Kasseler Piraten bereiteten hierfür ein Heiligenschwein aus Plüsch sowie zahlreiche Plakate und Transparente vor. Unter dem Motto „Bürgerrechte für Sicherheit abzubauen ist schweinheilig“ demonstrierten sie für Freiheits-, Grund- und Bürgerrechte, gegen Terrorpanik und die immer wieder geforderte sinnlose Vorratsdatenspeicherung. Die Aktion erregte großes öffentliches Interesse, unter anderem in der Berichterstattung der taz [2].

Auch das Motivboot beim Zissel, einem der schönsten Wasserumzüge Deutschlands, das dreirädrige Piratggio beim Christopher-Street-Day und die regelmäßige Beteiligung an der Mangamesse Connichi fanden große Zustimmung bei den hessischen Piraten.

„Wir freuen uns natürlich sehr über diese Auszeichnung“, sagte Michael Gerhold, Kreativpirat im Kreisverband. „Sie ist für uns eine Bestätigung dafür, die Bevölkerung über wichtige Themen nicht nur durch trockene Sachpolitik sondern auch durch aktuelle, unterhaltsame Aktionen zu informieren und zum Nachdenken anzuregen. Als Kreativpirat freue ich mich insbesondere darüber, dass die Ideen für viele Aktionen von der Basis kommen und diese sie auch selbst umsetzt. Piraten nehmen die Dinge einfach in die Hand und machen.“

Das Heiligenschwein ist nach dem „Freiheit statt Angst“-Einsatz in Berlin wieder zurück in Kassel. Am kommenden Wochenende wird es bei der Connichi an der Stadthalle nochmal die Möglichkeit geben, das Heiligenschwein am Infostand der Piraten zu sehen und gemeinsam mit ihm Fotos zu machen.

Giftunfall in Homberg-Grüne fordern Aufklärung!

Homberg/Efze
Grüne fordern schnellstmögliche Aufklärung über Kontrollen

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert schnellstmögliche Aufklärung darüber, wie das
Unternehmen, in dem der Giftunfall stattfand und andere Logistikunternehmen durch die zuständigen
Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Arbeitssicherheit, der Gefahrstoffverordnung und der Anlagensicherheit
kontrolliert werden.
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Kurzmeldung!

Den Absturz der polnischen Tupolew-Maschine am Flughafen Smolensk bei dem, neben anderen Politgrößen auch Polens Präsidend Kaczynski starb, nahm Herr Westerwelle zum Anlass um mit seinem untrüglichen Gespür von Dilletantismus zu behaupten:
Zitat:
„Mit Kaczynski und weiteren Opfern der „fürchterlichen Tragödie“ verliere auch Europa Persönlichkeiten, auf die man habe bauen können, „wenn es darauf ankam“.
Zitat Ende

Wenn Herr Westerwelle in dem polnischen Ex-Präsidenten nicht jene Person erkennen konnte, die einen politisch sauberen Beitritt in die EU verzögerte und nicht gut geheißen hat – dann fragen wir uns zu recht was ein Mann, der kein Englisch verstehen kann – so außenpolitisch im Sinne Deutschlands und der EU, noch so auf der warmen Pfanne hat.

„Merkelmeier“ siegt bei „Bild“-Wettbewerb

Insgesamt waren 4869 eingereichte Entwürfe zu sichten. Juror Hans-Hermann Tiedje, Ex-Chefredakteur von BILD und ehemaliger Wahlkampfberater von Helmut Kohl, begründete die Entscheidung auf Bild.de: „Steinmerkel oder Merkelmeier – die beiden wirken wie ein altes Ehepaar, das sich immer ähnlicher wird. Bevor sie zur Unkenntlichkeit verschmelzen, gibt es nur eine Lösung, nämlich dieses Plakat.“ Die Pltze 2 und 3 sowie weitere Vorschläge unter mehr (Quelle: Christine Lübbers / Meedia)

1. Platz •Ferdinando Grassotti
1. Platz •Ferdinando Grassotti

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Hartz IV Betroffener zeigt Guido Westerwelle an

Bei dem Schützenfrühstück 2009 in Göttingen
Bei dem Schützenfrühstück 2009 in Göttingen

Heiko Kohlmeyer (gelernter Lebensmitteltechniker, 39) aus Hamburg setzt sich gegen den FDP Vorsitzenden Guido Westerwelle zur Wehr und stellt einen Strafantrag bei der Polizei wegen Beleidigung (AZ 031/1K/ 0622829/2009). Westerwelle hatte am Wochenende gegenüber der Saarbrücker Zeitung gesagt: „Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit“. Für den FDP Politiker sei es unerträglich, wenn Arbeitslose in Talk-Shows erklären würden, sie lebten von Hartz-IV und würden dennoch „schwarz arbeiten gehen“. „Die werden bei uns kein Geld bekommen“, so Westerwelle.

Erwerbslosengruppen hatten daraufhin die Äußerungen von Westerwelle scharf kritisiert. So forderte Martin Behrsing vom Erwerbslosen Forum Deutschland eine umgehende Entschuldigung von Westerwelle für die Äußerungen: „Wir erwarten von ihm umgehend eine öffentliche Entschuldigung und fordern alle sozialpolitisch denkenden Menschen auf diese Partei nicht zu wählen. Sie macht nur zu deutlich, wie sie mit den Verlieren der Wirtschaftskrise umgehen will. Dazu ist ihr auch das Mittel der Diffamierung recht“, so Behrsing.

Heiko Kohlmeyer ärgert sich sehr über die Äußerungen von Westerwelle. Täglich versucht er durch einen Ein-Euro-Job den kargen Hartz IV Satz aufzubessern. Doch das Geld reicht trotzdem nicht. Trotz zahlreicher Fortbildungen hat er keinen Job mehr bekommen., obwohl er sich fortwährend bewirbt. Gegenüber dem Hamburger Morgenpost (MoPo) sagte der Erwerbslose: „Man kann doch nicht alle Arbeitslosen über einen Kamm scheren und als faul bezeichnen“, und: „Ich versuche ja zu arbeiten, und alle anderen Arbeitslosen, die ich kenne, tun das auch.“ (08.09.2009)